21 Juli, 2014

windelfrei und Spaß dabei!

Wir haben es fast geschafft!
Das Zuckermädchen ist nahezu trocken!

Mit 1,5 Jahren war sie bereits einmal fast soweit. Sie ging regelmäßig freiwillig aufs Töpfchen und es funktionierte schon richtig toll. Durch eine lange Krankheitsphasen mit vielen, vielen Grippeviren sind wir dann aber wieder "rückfällig" geworden und haben zur Windel gegriffen.




Seitdem haben das Zuckermädchen und ich uns oft über das Thema Windeln unterhalten:

Wenn ich droß bin und in den Kindergarten komme,
dann geben wir meine Windeln einem tleinen Baby. Weil ich brauch die nicht mehr
für meinem Popo. 
 
Ein sehr süßer Gedanke vom Mädchen. Doch wir wollten ohne Druck auf den ersten Kindergartentag zugehen (der auch bald ansteht... ui!) Also habe ich mir ihr folgende Abmachung getroffen: Wenn sie sich irgendwann bereit fühlt, dann ziehen wir morgens einfach ihre Windel aus, stellen ihr Töpfchen in ihre Nähe und schauen, was passiert!
Sie stimmte mit einem vorfreudigen Nicken zu.

Vor vier Wochen war es nun tatsächlich soweit. An einem Sonntagmorgen sitzt das Mädchen noch etwas verschlafen in ihrem Bett und sagt:

Mama, ich bin bereit!

Jay! Ich war mindestens ebenso glücklich über diesen Satz wie sie. Ich stellte mir eine leere Restmülltonne vor... mehr Platz im Regal, dass noch bis zum Rand mit Windel gefüllt ist.... mehr Geld im Portemonaie..... vielleicht sogar mehr Freizeit, weil der Wickelvorgang entfällt.
Haaach...

Tatsächlich wurden die Tage seit diesem Satz erst mal deutlich anstrengender. Die Waschmaschine konnte jeden Tag gefüllt werden, nasse Stellen wurden aufgewischt und so oft wir zusammen zu ihrem Töpfchen gegangen oder gleich gerannt. Wir verbrachten die ersten Stunden und Tage in unmittelbarer Töpfchennähe. Das Töpfchen durfte im Wohnzimmer stehen! Ein Zustand, den ich vor meinem Leben als Mama wirklich nie für nötig und möglich gehalten hätte.

Ab und zu ging etwas daneben. Macht nichts!
Hier wurde nie geschmipft, wenn es mal nicht geklappt hat. Dem Mädchen war es dennoch sehr unangenehm, wenn die Hose nass wurde:

Ist dir das auch ssson mal passiert, als du noch tlein warst, Mama?

Aber bei jedem gelungenen Töpfchengang war sie unheimlich stolz! Und nach der ersten Übungswoche wurden wir beide wesentlich entspannter.
Nun klappt es fast einwandfrei! Sie geht tagsüber ganz allein auf ihr Töpfchen oder auf die Toilette. Auch Ausflüge (zum Wocheneinkauf, zum Eisessen, zum Zoobesuch) ohne Windel sind bereits geschafft und die Angst vor der großen "Erwachsenentoilette" (in die man ja hineinfallen könnte) ist verschwunden! Und gerade heute hat sie ihre erste windelfreie Nacht verbracht!

Ich möchte es nur mal versuchen, ohne Windel!

sagte sie und -wow- es hat geklappt!

Jetzt folgt jedoch das nächste kleinere Problemchen:
Die Hosen rutschen von dem mini-Popo!


Wann waren eure Kids windelfrei? Wie hat es bei euch geklappt?


Lieblingsgrüße!

19 Juli, 2014

Upcycling - aus alt mach cool!

Eines meiner liebsten Upcycling-Projekte ist es, kleine Hosen aus nicht mehr geliebten alten Hosen heraus zu schnippeln.

In unseren Schränken häufen sich Jeans und Stoffhosen, die zwar noch super erhalten und in Ordnung sind, aber einfach nicht mehr geliebt werden.
Ich lege dann gerne das Schnittmuster Frida 2.0 auf die Hosenbeine.... passt?
Super! Wo ist die Schere?






So entstehen hier richtig coole Pumphosen für die ganz Kleinen, die ganz bestimmt nicht jeder hat.
Es macht mir viel Spaß, auch mal etwas anderes als die kunterbunten Jerseys zu vernähen.
Mit Rock 'n roll Stoffen und türkisem Cord, einfach zum verlieben cool!


Lieblingsgrüße!

17 Juli, 2014

in love with aqua... mit Gutschein für euch.

als ich diesen schönen aquafarbenen Stoff in Händen hielt, war ich sofort begeistert.
Ein Sommersweat von Takatuka-Stoffe in ganz toller Qualität.
Leicht und angenehm auf der Haut und trotzdem kuschelig.

Mein dunkelblauer Ankerstoff passte einfach perfekt dazu. Aus beiden Stoffen wollte ich "einfach mal keine Martha" nähen...
Aber dann...






Nein, an Martha komme ich bei diesem Stoff nicht vorbei.
Ein paar kleine Spielereinen und Variationen habe ich aber eingefügt. Die Mütze ist etwas kleiner und im vorderen Bereich überschlagen. Am Ärmel habe ich ein Schleifchen zwischen Bündchen und Ärmel eingenäht.
Außerdem habe ich am Ärmel und im Saumbereich mit dem Stoff gespielt. Ein paar Reststücke zu Streifen geschnitten und aufgenäht.
Mit diesen kleinen Highlight finde ich meine neueste Martha einfach genial und sie darf sich gerne zu den anderen in meinem Kleiderschrank gesellen.




 

Den Stoff gibt es übrigens - auch noch in weiteren Farben - bei Takatuka-Baby.
Iljana, die Shopinhaberin hat sich etwas Besonderes für euch ausgedacht: Alle Bunte Knete Leser, die den Stoff nun selbst mal ausprobieren wollen bekommen mit dem Gutscheincode "Bunte Knete" wahnsinnige 18% Rabatt auf diesen Stoff.
Einfach beim Kauf ins Kommentarfeld schreiben und anschließend wird der Preis manuell angepasst.
Gültig bis Sonntag.


Ich schaue jetzt erst mal beim RUMS vorbei.

Lieblingsgrüße!



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Stoff Aqua: Takatuka
Stoff Anker: aus meinem Stofffundus
Schnitt: Martha mit kleinen Änderungen.

15 Juli, 2014

Hinter der Fassade...

Wie machst du das nur alles? Du bekommst alles so perfekt hin!

So, oder so ähnlich tritt bei mir momentan häufiger eine Nachrichten und ein Feedback auf.
Das schmeichelt mir einerseits wirklich sehr.
Wie die meisten Menschen wäre ich gerne "perfekt" (das definiert jeder anders).
Ich möchte gut bei euch ankommen, mich und meinen Blog toll präsentieren, immer gute Laune haben, Menschen inspirieren können, meinen Körper fit halten und alle meine alltäglichen Projekte problemlos unter einen Hut bekommen. Ich möchte eine Powerfrau sein!


Manchmal denke ich, schlag mich dabei ganz gut.
Aber ich kann euch beruhigen, denn manchmal sieht es auch hier ganz, ganz anders aus
Im Blog und auch bei Facebook bekommt ihr den Blick hinter die Fassade natürlich nicht zu sehen...
Heute mache ich mal eine Ausnahme.



Denn auch hier ist nicht immer alles glänzend rein, farblich sortiert abgestaubt und aufgestylt.
Wie soll das auch gehen? Neben dem Leben als Frl. Päng arbeite ich ihn einem (Fast-) Vollzeitjob, bin Mama, Tochter, Freundin, Ehefrau, habe einen Haushalt, einen Garten und auch noch andere Hobbys. Meine Freizeit verbringe ich lieber mit schönen Dingen, nicht mit der akribischen Reinigung meines Umfeldes.

Ich bin an sich ein sehr ordentlicher Mensch und brauche Ordnung um mich herum.
Aber irgendwann bin auch ich einfach mal müde...
Da bleibt die Wäsche eben einen Tag länger VOR der Maschine liegen. Dann wird der Saftfleck eben NICHT vom Boden aufgewischt. Dann wird heute einfach mal NICHT frisch gekocht, sondern allenfalls der Backofen bemüht. Dann bleibt der Mülleimer übervoll, in der Hoffnung, dass der Beste sich darum kümmern möge. Dann fällt der Sport einfach mal eine Woche aus. Dann hab ich einfach mal schlechte Laune und möchte mich auf dem Sofa einrollen bis der Tag vorbei ist.





Für Fotoshootings werden die angefangenen Nähprojekte schnell zur Seite geschoben. Die Kleidungsstücke werden auf dem strahlend weißen Kuschelfell oder an der Schneiderpuppe vor einer blanken, schlichten Wand präsentiert. Dem Mädchen wird vor dem Fotosshooting schnell noch der Schokomund abgewischt und ein farblich passendes Accessoire in die Hand gedrückt. Und auch ich mache mich für eure Fotos immer erst ein wenig schick. Verschmiertes Mascara wird erneuert, ein bisschen Rouge und die Augenringe müssen auch noch schnell weg. Je nach Tagesform und Laune braucht es bei einigen Fotoshootings gut 50 Bilder bevor ein ehrliches Lächeln zu sehen ist.
(Bloggen ist viel zeitaufwendiger, als viele wissen - allein die Bildauswahl kann schon einige Stunden dauern.) 

Tja, so sieht es hier manchmal auch aus.
Nö, ich bin nicht perfekt, auch wenn ich es gerne wäre.
Eine Powerfrau? Ja, vielleicht... ebenso wie die anderen Mamis, Bloggerinnen, Näherinnen und Sportlerinnen und Hausfrauen! Ich bin mir sicher DU bist auch eine!

Lieblingsgrüße!

Edit:
Wow, an dieser Stelle muss ich jetzt mal ein dickes DANKE an euch loswerden - für die Kommentare hier und bei facebook und ganz besonders für EUCH selbst! Ihr seid alle so wundervolle Powerfrauen!

11 Juli, 2014

Schmetterling du kleines Ding...

Vermutlich kennt und liebt so ziemlich jedes Kind die Geschichte von der kleinen Raupe Nimmersatt.
Wir hatten jetzt die tolle Chance, die Geschichte komplett nachzuspielen und nun möchte ich sie euch erzählen:

Fünf klitzekleine Raupen aus dem Schmetterlingsgarten kamen zu uns nach Haus. Sie brachten ihre Behausung und einen reichhaltig gedeckten Tisch...ähm... Boden mit.





Viele Tage lang konnten wir beobachten, wie die kleinen Raupen sich durch ihre Nahrung futterten und immer größer und dicker wurden. Nach und nach krochen sie zur Decke und ließen sich dort hängen. Ihr flauschiges Fell striffen sie ab und bauten sich ein enges Haus, dass man Kokon nennt.

In ihrem Kokon wurden die Raupen dann ins "Freigehege" gehängt.
Dort hingen sie etwa eine Woche, zappelten zwischendurch ein wenig und wir warteten und warteten.
An einem sonnigen Wochenendtag entdeckte ich dann am frühen Morgen, dass sich die ersten beiden Schmetterlinge aus ihrem Kokon befreit hatten. Na, das war vielleicht eine Aufregung im Haus! Der Beste und das Zuckermädchen kamen blitzschnell angerannt und beobachteten die geschlüpften Schmetterlinge ganz konzentriert.



In den nächsten Stunden befreiten sich auch die übrigen Schmetterlinge aus ihren Kokons.
Für das Zuckermädchen war übrigens klar, dass die beiden "erstgeschlüpften" Schmetterlinge Mama und Papa sein mussten. Schmetterling Nummer drei - dem Baby-  konnten wir live beim Schlüpfen beobachten. Wir sahen, wie er sich mühselig aus seinem Kokon befreite und sichtlich erschöpft wirkte. Auch das Zuckermädchen sah, wie sehr sich das Baby anstrengte:

Schau mal, das Baby ist ganz müde. Und Mama und Papa nehmen ihn gar nicht in den Arm!

Uh...  herzzereißende Reaktion... darauf war ich nicht gefasst! Aber zum Glück ging alles gut und alle Schmetterlinge sind gesund geschlüpft!




Laut Pflegeanleitung, die mit diesem Schmetterlingsspektakel geliefert wurde, darf man die Schmetterlinge nun ein paar Tage beobachten und füttern.
Wir brachten es jedoch nicht über das Herz, die kleinen Flatterdinger all zu lange in ihrem Freigehege zu behalten.
Sie wollen flattern, flattern, flattern, bestimmte das Zuckermädchen

Am gleichen Tag noch, ließen wir sie in ihre Freiheit hinaus. Ein paar von ihnen blieben noch eine Weile bei uns sitzen, bis sie schließlich alle auf und davon waren...







Schmetterling du kleines Ding, flieg endlich in den Himmel, sang das Zuckermädchen ihnen nach.
Die Schmetterlinge suchen sich jetzt ein neues Haus, wo sie bleiben können. Und da spielen sie den ganzen ganzen Tag.

Es war wirklich spannend, die Raupe Nimmersatt so real zu einem Schmetterling aufwachsen zu sehen. Nicht nur für das Zuckermädchen, die zahlreiche Fragen stellte, sondern auch für mich und den Besten. Den Schmetterlingsgarten kann man über das Internet beziehen - eine Facebookseite gibt es auch. Ich bin durch eine nette Email darauf aufmerksam geworden und freue mich, dass wir es testen konnten.
Vielleicht ist das ja auch noch eine aufregende Angelegenheit für eure Forscher-Kids?


 Lieblingsgrüße!

08 Juli, 2014

Ich kann das alleine!

Tja... ab jetzt wird es eng in meinem kleinen Nähzimmer.

Lass mich auch mal an die Nähmaschine, ich kann das schon alleine! hieß es hier vor ein paar Tagen.
Und tatsächlich... Sie macht es ganz allein. Die Handgriffe sitzen, als hätte sie nie etwas anderes getan.





Ich sitze mit offenem Mund daneben und bin natürlich mächtig stolz auf das kleine Mädchen.
Sie probiert alle Stiche aus, näht Stoffstücke zusammen und ist dabei hochkonzentriert.

Zusammen haben wir nun ein ganz kleines einfaches Kissen für ihre Kuscheltiere genäht.

Mal sehen, wie das hier weitergeht. Ich teile meine Nähmaschine auf jeden Fall gerne mit ihr.

Lieblingsgrüße!

05 Juli, 2014

Irgendwie entspannend....

... finde ich ja das Nähen von Mutterpasshüllen.
Besonders in ganz stressigen Phasen reizen mich diese vergleichsweise einfachen Nähprojekte am meisten.

Alle Stücke werden schön säuberlich gleich groß ausgeschnitten, gebügelt und mit aller Ruhe vernäht.
Beim Nähen von Mutterpasshüllen empfinde ich einfach nie ein Gefühl von Eile oder Stress.
Dann dauert es eben genau so lange, wie es dauert. Nebenbei fange ich nichts Neues an.

Vielleicht liegt es an dem Gedanken, dass diese Hüllen mit Sicherheit an einen ganz glücklichen Menschen versendet werden könnten?







Gibt es für euch auch ein Nähprojekt, dass euch vollkommen entspannt und wieder runter bringt?

(genäht nach Schnittmuster MUKIPI - ein besonders tolles Projekt vor allem auch für Anfänger!)

Lieblingsgrüße!